Eine Reise ins neolithische Herz Thessaliens
Dimini, auf einem niedrigen Hügel in der Nähe von Volos gelegen, entwickelte sich vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis zum Ende der späten Bronzezeit. Die Wahl des Standorts war kein Zufall: In der Nähe des Meeres und der fruchtbaren Ebenen gelegen, war es über Jahrtausende hinweg ein fester Wohnort.
Die neolithische Siedlung von Dimini zeichnet sich durch ihre innovative Architektur mit sechs konzentrischen Steinmauern und einer intelligenten Raumaufteilung aus. Die Konstruktionen dienten wahrscheinlich funktionalen Zwecken, wie der Stützung des Bodens und der Abgrenzung der Nutzungsbereiche. In der mittleren Jungsteinzeit entwickelte sich die Keramik mit seltenen Beispielen für Dekoration und Konstruktion, wie dem fast geschlossenen Keramikofen.
Nach der Blütezeit der Jungsteinzeit erlebte die Region auch eine mykenische Blütezeit. Zu den beeindruckenden Funden zählen Gewölbegräber („Toumba” und „Lamiospito”) und Spuren eines Palastkomplexes, der möglicherweise Teil der Siedlung des mythischen Iolkos war.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt Sesklo, das für das Verständnis der neolithischen Zeit in Griechenland von zentraler Bedeutung ist, da es deren grundlegende Elemente deutlich widerspiegelt: dauerhafte Besiedlung, Ackerbau und Entwicklung der Viehzucht. Die archäologische Stätte ist unterteilt in Sesklo A, die Hauptsiedlung auf dem Hügel „Kastraki“, und Sesklo B, das später besiedelt wurde. Es sind Fundamente von Häusern, Befestigungsanlagen und Hinweise auf soziale Organisation zu erkennen, die von der Entwicklung der neolithischen Gemeinschaft zeugen.
Besuchen Sie Dimini und Sesklo und lassen Sie Ihren Blick über Orte schweifen, die die Geschichte unserer Vorfahren erzählen.
Hinweis: Im Archäologischen Museum Athanasakeio in Volos sind Gegenstände aus den beiden Siedlungen ausgestellt, darunter Gefäße, Werkzeuge und Figuren, die alle wertvolle Einblicke in das Leben der neolithischen Gemeinschaft geben.























































