Der minoische Palast der Farben
Mythen und Geschichte
Verbunden mit den faszinierenden Mythen des Labyrinths, des Minotaurus und des Dädalus, erlebte Knossos seine Blütezeit zwischen 2000 und 1350 v. Chr. Der mehrstöckige Palast mit einer Fläche von 22.000 m² wurde in zwei Bauphasen errichtet und beeindruckt durch seine architektonische Komplexität.
Rundgang durch den Palast
Der Eingang befindet sich im Westflügel, wo der Thronsaal mit dem authentischen Steinthron und dem dreiteiligen Heiligtum dominiert. Im Ostflügel befinden sich die luxuriösen königlichen Gemächer:
Der Saal der Doppeläxte: Mit den eingravierten Kultsymbolen.
Der Königinnenpalast: Verziert mit den berühmten Delfinfresken.
Werkstätten und Lagerhäuser: Hier zeugt die Steinmetzwerkstatt von der hohen Kunstfertigkeit jener Zeit.
Am Südeingang begrüßt den Besucher der „Prinz mit den Lilien“, während sich im Norden das „Zollhaus“ mit seinen imposanten Säulen erhebt. Außerhalb des zentralen Komplexes erstrecken sich das antike Theater, die Königliche Straße und der Kleine Palast.
Ausgrabungen und Funde
Obwohl die ersten Ausgrabungen 1878 von Minos Kalokairinos begannen, wird die Entdeckung des Palastes Sir Arthur Evans (1900–1931) zugeschrieben, der auch umstrittene, aber beeindruckende Restaurierungen durchführte. Die Originalfunde, wie die Fresken und die riesigen Pithoi, befinden sich im Archäologischen Museum von Heraklion.
Ein Besuch in Knossos ist ein mystisches Erlebnis, das die Anfänge der europäischen Zivilisation in einem labyrinthischen Geflecht aus Geschichte, Mythen und unvergleichlicher Ästhetik zum Leben erweckt.




























































