Die osmanische Festung, die die Geschichte von Pylos prägte
Im Gegensatz zum Alten Navarino (Paliokastro) wurde Niokastro von Anfang an für das Zeitalter der Feuerwaffen konzipiert, mit niedrigen, dicken Mauern, geometrisch präzisen Bastionen und einer durch einen trockenen Graben verstärkten Zitadelle.
Sie ging durch die Hände von Osmanen und Venezianern, wurde während des Orlow-Aufstands (der erfolglosen griechischen Revolution von 1770) eingenommen, an Ibrahim Pascha übergeben und nach der Schlacht von Navarino im Jahr 1827 endgültig mit der Geburt des modernen griechischen Staates verbunden. Niokastro blieb bis ins 19. Jahrhundert aktiv, als das moderne Pylos begann, sich außerhalb seiner Mauern zu entwickeln.
Ein Rundgang durch die Burg ist unkompliziert und aufschlussreich. Auf dem Kopfsteinpflaster und den Bastionen eröffnet sich immer wieder der Blick auf die Bucht, während im Inneren die Kirche der Verklärung des Erlösers (Metamorphosis tou Sotiros) hervorsticht – eine ehemalige osmanische Moschee, die zur orthodoxen Kirche wurde und deutliche Spuren der verschiedenen Epochen trägt.
In den Räumlichkeiten von Niokastro sind zudem das Archäologische Museum von Pylos und Ausstellungen über Unterwasserantiquitäten untergebracht, die die Burg mit dem Meer verbinden, das sie einst prägte.












