Heilige Glaubensdenkmäler in der Landschaft von Ägina
Am Eingang des Hafens empfängt die steinerne Kirche Agios Nikolaos aus dem 17. Jahrhundert die Besucher, die mit dem Schiff auf der Insel ankommen. Ebenso markant sind die beiden hoch aufragenden Glockentürme der Metropolis, der ersten Kathedrale des freien Griechenlands, die um 1800 datiert wird.
Etwa eine Viertelstunde Fahrt vom Hafen von Ägina entfernt liegt eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Insel: das Heilige Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit – Agios Nektarios. Dort wird der Leichnam des Agios Nektarios (Nektarios von Pentapolis oder Nektarios von Ägina) aufbewahrt, der als wundertätig gilt und das ganze Jahr über Pilger anzieht. An der Stelle, an der das Kloster zwischen 1904 und 1910 errichtet wurde, stand zuvor ein kleines byzantinisches Kloster.
Das Heilige Kloster Agia Anastasia in Livadi besteht seit 1955 und besitzt im Inneren Ikonen russischer Machart.
Die Kirche Faneromeni liegt an der neuen Straße nach Agia Marina, stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist in einer Katakombe erbaut.
Zwischen den Dörfern Asomatoi und Kypseli befindet sich die Omorfi Ekklesia oder Agioi Theodoroi aus dem späten 12. Jahrhundert – das am besten erhaltene byzantinische Denkmal von Ägina. Dort befindet sich eine Ikone der Geburt Christi mit der Gottesmutter als stillende Maria.
Dutzende weitere Kirchen, Kapellen und kleine Landkirchen zeichnen sich durch ihren Stil, ihre Farben und ihre Materialien aus und verleihen der Karte der Insel eine besondere Note, die dazu einlädt, sie zu erkunden.














