Die imposante Festung der Korinthia
Die Mauern folgen der natürlichen Linie des Felsens und sind in drei Verteidigungszonen unterteilt, die durch Türme, Bastionen, Zinnen mit Schießscharten und Kanonenpforten verstärkt sind.
Der Aufstieg erfolgt über einen gepflasterten Weg, der nacheinander durch drei Tore führt: Das erste ist bogenförmig und weist einen Blindbogen mit einer eingelassenen byzantinischen Marmorplatte auf. Das zweite besticht durch seine turmartige, zweistöckige Form und unterirdische Gewölberäume. Das dritte Tor mit einem hufeisenförmigen Blindbogen wird von zwei mächtigen Türmen flankiert. Vor dem ersten Tor befand sich einst ein Graben mit einer hölzernen Zugbrücke, die an den rein defensiven Charakter der Anlage erinnert.
Im Inneren der Burg sind Ruinen von Tempeln und Kultstätten aus verschiedenen Epochen erhalten, vom Aphrodite-Tempel (5.–4. Jh. v. Chr.) über Kirchen und eine venezianische Basilika bis hin zu Moscheen mit Minaretten. Zudem finden sich dort Brunnen, eine unterirdische byzantinische Zisterne und die berühmte Obere Peirene-Quelle mit ihren Gewölberäumen. An der Südwestseite sticht der zweistöckige fränkische Beobachtungsturm hervor, dessen unteres Stockwerk als Zisterne diente.
Besuchen Sie die Burg am besten früh morgens oder am späten Nachmittag, wenn das Licht den Blick auf den Isthmus und die beiden Golfreling freigibt. Kombinieren Sie den Besuch mit einem Spaziergang durch das Antike Korinth, um die Landschaft von oben bis hinunter in die Ebene zu „lesen“.












