Ein Wächter im Hafen von Poros
Bourtzi scheint bereits seit byzantinischer Zeit von strategischer Bedeutung gewesen zu sein, da es als Marinestützpunkt genutzt wurde. Der byzantinische Admiral Nasar (unter Basileios I., dem Makedonier) nutzte die Insel als Ausgangspunkt für seine Operationen gegen die Sarazenen.
Die letzte Festung – deren Ruinen bis heute erhalten sind – wurde von dem Bayern Carl Wilhelm von Heideck errichtet, der 1826 nach Griechenland kam und als Vorsitzender des Spendenkomitees fungierte. Unter Kapodistrias wurde er zum Kommandanten von Nafplio ernannt, überwachte die Reparatur verschiedener Festungen und baute auf Bourtzi ein Fort, nachdem er die dort existierende Kirche des Heiligen Konstantin hatte abreißen lassen. Im Jahr 1831 besetzte Andreas Miaoulis die kleine Festung, um mit seiner Artillerie die Meerenge zu kontrollieren, und wandte sich von dort aus gegen Kapodistrias.
In den Jahren des Zweiten Weltkriegs diente Bourtzi den Besatzungsmächten als Munitionslager. Auch die griechische Marine nutzte die Insel später als Pulvermagazin.
Heute ist Bourtzi zum denkmalgeschützten historischen Monument erklärt worden.












